Zuschuss für Wohngemeinschaften

Förderung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften werden zunehmend von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen nachgefragt. Der Vorteil von solchen Pflege-WGs liegt in der Möglichkeit, weitgehend selbstbestimmt zusammen zu leben, und Pflegeleistungen und Versorgungsleistungen flexibel und effizient zu organisieren.
 So können WG-Gründer für die Neugründung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften bis zu 16.000 Euro für Wohnraumanpassungsmaßnahmen beantragen. 

Weiterhin erhalten Menschen mit Pflegebedarf pauschal 205 Euro pro Monat, wenn sie mindestens zu dritt in einer Wohngemeinschaft leben und eine Pflegekraft beauftragen, die organisatorische, verwaltende oder pflegerische Tätigkeiten verrichtet. Diese zusätzlichen Leistungen sollen zu einem Aufschwung an Neugründungen von ambulant betreuten Wohngemeinschaften führen.

Umbaumaßnahmen in Wohnungen, in denen mehrere Pflegebedürftige wohnen

Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhe von 4.000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme ist auf 16.000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

Sollte dieser Zuschuss der Pflegeversicherung nicht ausreichen, ist die Finanzierung von Umbaumaßnahmen mit dem Förderkredit KfW Altersgerecht Umbauen - Programmnummer 159 möglich.